Tram3 Basel - Saint Louis

Tram3 Burgfeldergrenze

Die Verlängerung der Tramlinie 3 ist ein weiterer Meilenstein im Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Dreiländereck. Die 3.1 km lange Neubaustrecke wird auf beiden Seiten Areale erschliessen, die bisher gar nicht oder nur mangelhaft mit dem Öffentlichen Verkehr erreichbar sind.

In Frankreich erstreckt sich die neue Gleisanlage auf einer Länge von 2.6 km. Der Bahnhof von Saint-Louis wird, in Kombination mit einer grossen Park+Ride-Anlage (einem Parking mit 740 Parkplätzen), zu einem wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen Bahn, Tram, Bus, motorisiertem Individualverkehr und Velo ausgebaut. Das Tramprojekt übernimmt hier auch die Funktion eines „Entwicklungsmotors“. Es wird zu Neuansiedlungen und Verdichtungen von Wohnraum und Dienstleistungen führen. Zudem trägt das Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung "IBA Basel" dazu bei, Mobilität, Siedlung, Städtebau und Landschaft binational zu entwickeln.
Die «nördliche Friedmatt» mit dem REHAB, dem Bürgerspital Basel und dem Sportzentrum Pfaffenholz wird an das Tramnetz angebunden.


Auf Basler Boden ist die Gleisneubaustrecke 0.5 km lang. Hinzu kommen 0.3 km Gleisersatz im Abschnitt Bungestrasse – Waldighoferstrasse, sowie die Neugestaltung des Strassenraums. Die heutige Tramwendeschlaufe an der Burgfelderstrasse wird an den Zoll Basel-Burgfelden verlegt.


Die Gesamtkosten für die Verlängerung der Tramlinie 3 und Park+Ride belaufen sich auf rund CHF 98 Mio. (Preisbasis 2014). Davon entfallen CHF 35 Mio. auf Basel-Stadt und CHF 63 Mio. auf Frankreich. Der Bund beteiligt sich mit maximal 35 Prozent an den Gesamtkosten.

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